26, mehrere und nein (schließt hier ein nicht mehr mit ein).
Denn wir schreiben zu selten,
doch vielleicht ist gerade das ja ein gutes Zeichen.
Die schönsten Zeilen schreiben die gebrochenen Herzen und Seelen die all zu oft in Dunkelheit wandelten. Wenn wir glücklich sind müssen wir es den Anderen nicht mitteilen, sie können es uns ansehen, mit jedem Blick in unsere Augen, auf unsere Lächeln und auf all diese kleinen tänzelnden Bewegungen. Wenn wir zufrieden sind Strahlen wir dies aus, wie die Sonne. Sind nicht gerade diese Menschen die beliebtesten, die mit offenem und zufriedenen Gemüt ihrer Umgebung Wärme schenken?
Wo ist das Lächeln hingegangen frage ich mich in kalten Nächten und wer außer diese traurigen Gestalten der Nacht schenkt schon dem Vollmond noch die verdiente Aufmerksamkeit?
Wenn wir glücklich sind gehen wir feiern und Hand in Hand nach Hause. Wer bei Ladenschluss noch am Tresen sitzt versucht nur den Kummer zu ertränken, doch leider hat Dieser einen Rettungsschwimmer.
Wo sind denn noch die positiven Zeilen, die uns Halt geben und Kraft schenken, nur durch ihre Anwesenheit?
Wir fühlen uns umgeben von Buchstaben der Verzweiflung und Worten der Trauer, jedenfalls ich, all zu oft.
Wir suchen das Glück und wenn wir es finden behalten wir es für uns, denn man sieht es uns sowieso an.
An dieser Stelle noch einen Gruß an den Vollmond und ‘Danke für den Fisch’.
Für alle diejenigen, die schon Musik hörten, als mp3 noch nicht einmal ein Begriff war.
Die Welt ist nicht untergegangen, denn heute brachte der Postbote zur Abwechslung mal etwas Glück. Ich öffne nichts ahnend den Kasten, der sonst nur für Rechnungen und Mahnungen bestimmt ist und meine Augen erblicken ein kleines Paket. Ich muss gestehen das ich schon ein wenig verwirrt war, so etwas zu erhalten und als ich auf der Rückseite den Absender las, huschte ein Lächeln auf meine Lippen. Die Werte Frau Costella verschickt Glück. Ich öffnete das Paket, nicht wie sonst eher vorsichtig, sondern schnell mit vorfreudig zitternden Händen. Ein Brief und etwas in Geschenkpapier eingepacktes, dessen Größe und Form, mich sofort an die Anfänge meiner Musikhörerlaufbahn zurückversetzten.
Eine Kassette!
Ein Mixtape!
So wie früher, als man noch stundenlang vor dem Radio saß und versuchte genau im richtigen Moment rec. Zu drücken, um auch ja keine Sekunde des kostbaren Hörgutes zu verpassen.
Glück für die Ohren, Salbei für die Seele.
Kopfhörer auf und Welt aus.
Was sich diese Welt denkt, was sie uns noch zumuten könnte…
Dabei sollte es doch einen Fluchtpunkt geben..
Für Dich, für mich
für uns..
Dann ließt du wieder, das die Welt untergeht, nicht einmal mehr lang bis dahin und mein einziger Gedanke ist, nur noch so wenig Zeit, dich in den Armen halten zu können.
Wir sollten uns eine Deckenburg im Bett bauen und uns vor diesem Untergang verstecken…
vielleicht bleibt uns ja dann noch ein wenig mehr Zeit
Zeit zu zweit.
..so träume ich..
die Träume des Tagträumers.
Fernweh,
denn ich habe es.
Ich will endlich wieder, einfach weg sein.
Lass uns diese Welt, diesen Alltag des tägliches Lebens vergessen und Neues entdecken.
Lass uns einfach unsere Koffer packen und weg.
Lass uns einfach weg, ohne Koffer zu packen.
Lass uns einfach losfahren bis der Tank leer ist.
Lass uns einfach losfahren und solange weiterfahren bis wir kein Geld mehr für den Tank haben.
Lass uns einfach weg.
Einfach Hand in Hand.
Lass uns alles vergessen was uns bedrückt.
Lass uns einfach rennen, bis die Beine brennen.
Lass uns laufen, bis wir keine Sohlen mehr haben, oder es einfach keine Wege mehr gibt und lass uns genau dann einfach neue beschreiten.
Komm’ einfach mit und wir machen uns auf den Weg.
Auf einen neuen, auf unseren.
Die Sonne geht auf, sehr langsam, eher unmerklich, da sie sich wieder einmal hinter Wolken versucht zu verstecken. Ich sehe die letzten, schwankenden Überreste der Nacht sich über die Straße schleppen. Stehe am Fenster und beobachte dieses Schachspiel. Ich schleppe mich selber nach dieser viel zu kurzen Nacht, im Gegensatz zu ihnen hatte ich eine, in die Küche. Im Schrank nach allem Notwendigen kramend, schaffe ich es die Kaffeemaschine ihren Dienst machen zu lassen.
Stille.
Die Lautstärke der Nacht ist verstummt und die des Tages noch nicht richtig wach um meine Ohren zu fluten.
Ein Ausatmen, ein kurzes,bewusstes genießen,bevor es wieder losgeht.
Der Kaffee ist fertig und sofort in meiner Tasse, irgendwo hatte ich doch noch Milch?
Meine Gedanken drehen sich schon wieder um kommende Dinge, die Vergangenheit verschwindet und mein Blick nur noch auf Zukunft fixiert.
Ich genieße den ersten Schluck der Tasse, der Rest wird nur noch hinuntergeschlungen um schnellstmöglich wach zu sein.
“Das Leben ist zu kurz um USB Sticks abzumelden.”
Diese Zeile schwirrt mir immer wieder durch den Kopf, dieser Song, seit dem ersten hören.
Ich habe keine Zeit mehr, stürme kurz ins Bad, falle in meine Sachen und ziehe die Haustür hinter mir zu.
Es liegen Hundert Kilometer zwischen mir und Kaffee Nummer Zwei.
Losfahren.
Die Bank am See. (Wurde mit Instagram aufgenommen)
Die Schönheit der Kleinigkeiten. (Wurde mit Instagram aufgenommen)
So liege ich neben dir wach,
wie fast jede Nacht,
lausche den Geräuschen des Regen,
meine Gedanken wieder so schwer,
als trügen sie die Tränen eines ganzen Meeres.
Denke noch immer nach über vergangene Zeit, trotz den stetigen Sorgen von morgen.
Kann wieder nicht loslassen, trotz deines beruhigendem Atem in meinem Ohr,
streichle wieder deinen Rücken,
dein Kopf noch immer auf meiner Brust.
Wo hab ich denn den Zettel liegen gelassen?
Den kleinen gelben Zettel mit all diesen Worten, die ich Dir unbedingt sagen wollte.
Diese ganzen Gedanken, gebannt auf so wenig Platz, all diese Gedanken die nur um Dich kreisen und doch habe ich vergessen wo ich diesen Zettel hab.
In meiner Hosentasche so viele Sachen, die immer da sind, doch wo ist dieses kleine Stück, mit den Worten die mir so viel bedeuten und Dir, wirst du sie jemals hören, hoffentlich noch mehr.
Ich durchsuche all diese Habseligkeiten zum gefühlten hundertsten Mal, hoffe immer noch ihn hier irgendwo zu finden.
Wo habe ich nur diesen Zettel liegen gelassen?
Doch dann auf einmal, stehst Du einfach vor mir.
Ich durchsuche immer noch mein Hosentaschen.
Sehe Dir wortlos in die Augen.
Mein Blick verrät Dir schon mehr, als es dieser Zettel je könnte.
Der Moment, in dem die Welt um uns still steht und unsere Blicke reden.