Der Weg in die Dunkelheit.

Kurz nach Mitternacht, ich bin wieder einmal in dieser Stadt der einsamen Herzen unterwegs, was mich raus getrieben hat, kann ich schon nicht mehr sagen. Die Straßen sind dunkel, als hätte jemand all die Straßenlaternen ausgeknipst und es bliebe nur noch der schwache Schein vom Mondlicht und diese noch grauer wirkenden Wolken die ihn von Augenblick zu Augenblick verdecken. Ich komme an ein paar Gebüschen vorbei, irgendwo in der Ferne erklingt laute und mir sehr unangenehme Musik, meine Schritte tragen mich weiter. Es raschelt hinter mir, ich drehe mich um und aus dem Grün kommt eine Frau mit sehr hohen, rot glänzenden Schuhen gestolpert, sie sieht betrunkener aus, als sie wahrscheinlich ist, sie grölt etwas unverständliches und ich drehe nur die Musik auf den Kopfhörern ein wenig lauter, sie sollte mich beruhigen, doch irgendwie schafft sie dies heute Nacht nicht. Es treibt mich weiter, weiter weg von all dem, weiter weg von all diesen Gedanken der Vergangenheit. Ich sehe ein Glitzern irgendwo da hinten. Meine Schuhe tragen mich jedoch weiter in die Dunkelheit, dort wo es nur noch mich und die Musik gibt.  

Ich koche Kaffee. 

Oft scheint es das einzige zu sein, was ich noch mit ganzem Herzen tue. Vielleicht weil es mich durch den Tag bringt. Vielleicht weil es mich davon abhält wieder ins Bett und mich in meine Träume zu flüchten. Vielleicht weil es in dieser kalten Welt ein wenig Wärme schenkt. 

Ich koche Kaffee. 

http://instagr.am/p/LJehtRN-71/

-Das eulenmaedchen legt mir Tränen in die Augen und ein Lächeln auf die Lippen-

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-Das eulenmaedchen legt mir Tränen in die Augen und ein Lächeln auf die Lippen-

Oft nicht mehr.

Oft ist das Leben auch nicht mehr, als die Suche nach dem Meer. Diese Suche nach dem frei sein, diesem Sand zwischen den Zehen, dem Wind im Gesicht und dem Rauschen der Wellen in den Ohren. 

Es fehlt.

Oft ist das Leben nicht mehr, als nur die Suche nach den neuen Höhepunkten. Diesem Moment über den Wolken, mit unbegrenztem Blick die Ferne schmecken. 

Es fehlt. 

Oft ist das Leben nicht mehr, als der Weg dazwischen. Dieses gerade noch da und schon wieder weg. Diesen ständige auf dem Sprung sein und ich hab gerade noch Zeit für einen Kaffee. 

Es fehlt, 
einmal mehr Zeit zu haben. 

Oft ist das Leben nicht mehr, als ein Augenblick.

Ich schenke ihm ein Lächeln, in der Hoffnung das er noch ein wenig bleibt. 

Diese Sehnsucht nach Momenten die in Erinnerung bleiben.Diese stetige Angst etwas, was einmal von Bedeutung war, zu vergessen.
Dabei schreibe ich nur.
Schenk mir einen Regentropfen des Vermissens,einen Sonnenstrahl der Zuversicht,einen Sternenschimmer der Hoffnung.
Dabei schreibe ich nur.
Schenk mir einen Augenblick, nur einen Wimpernschlag,nur einen Atemzug,
der mir in Jahren noch ein Lächeln auf die Lippen zaubert,der haltbar bleibt, in dieser Welt des Vergessens.
Dabei schreibe ich nur.
Von Wünschen des zerbrochenen Herzens, von Träumen der einsamen Seelen, von Hoffnungen der Hoffnungslosen.
Dabei schreibe ich doch nur.
Diese Lichtblicke der in Dunkelheit Wandelnden.

Diese Sehnsucht nach Momenten die in Erinnerung bleiben.
Diese stetige Angst etwas, was einmal von Bedeutung war, zu vergessen.

Dabei schreibe ich nur.

Schenk mir einen Regentropfen des Vermissens,
einen Sonnenstrahl der Zuversicht,
einen Sternenschimmer der Hoffnung.

Dabei schreibe ich nur.

Schenk mir einen Augenblick, 
nur einen Wimpernschlag,
nur einen Atemzug,

der mir in Jahren noch ein Lächeln auf die Lippen zaubert,
der haltbar bleibt, 
in dieser Welt des Vergessens.

Dabei schreibe ich nur.

Von Wünschen des zerbrochenen Herzens, 
von Träumen der einsamen Seelen, 
von Hoffnungen der Hoffnungslosen.

Dabei schreibe ich doch nur.

Diese Lichtblicke der in Dunkelheit Wandelnden.

Dieser Abend riecht wie der Anfang einer Reise, einfach seine sieben Sachen packen und weg. 

Kommst du mit? 


Ein Ziel werden wir unterwegs schon finden und wenn nicht, fahren wir einfach der Sonne entgegen, oder dem Wind hinterher.

Bis der Horizont keine Trampelpfade zum weglaufen mehr hat. 

Dann wird es auf einmal zum Trend.

Irgendwo in der Ferne ist das Meer, vielleicht spendet es uns Hoffnung.

Ich vermisse mich.

Ich vermisse wer ich noch vor ein paar Jahren war.

Es hat sich so viel verändert, so viele schmerzhafte Erfahrungen habe ich gesammelt. Dinge die mich veränderten, diese hoffnungslos verliebte Wesen in mir, Stück für Stück zerstörten.

Verletzten aus Selbstschutzgründen.

Verletzten bevor man selbst verletzt wird.

Sich ein kleines Stück von diesem gläsernden Herz bewahren, bevor alles in tausende Splitter zerbricht.

Bevor meine Umwelt es geschafft hat und mir alle Hoffnung nahm.

Bevor ich nur noch im Schatten steh.

Bevor mich nur noch Dunkelheit umgibt und ich die Sonne nur noch aus Erinnerungen kenn.

Doch was ist passiert?

Habe ich das getan, oder waren es die Anderen?

Wohin sind meine Träume verschwunden?

Seit wann gibt es nur noch diesen Trott, ohne Zuversicht?

Ich strecke meine Hand nach den Sternen aus, doch kann nicht einmal die Decke berühren. Ich schreie in die Nacht hinaus, doch alles was bleibt ist Stille.

Ich hoffe immer noch, ganz tief in mir drin, jeden Tag auf ein neues.

Ich möchte wieder faziniert sein.

Möchte wieder bedingungslos lieben.

Doch schon der Anfang wird von Zweifeln und Ängsten zerfressen, bis nichts mehr übrig bleibt.

Als wäre mein Herz ein Selbstbedienungsladen und ich hätte keinen Eintritt mehr.

Ich seh dir in die Augen.

Sehe meine Verzweiflung die sich darin spiegelt.

Ich nehme deine Hand. Sie ist genauso kalt wie meine.

Ich gehe einen Schritt und ziehe dich mit.

Irgendwo in der Ferne ist das Meer.

Vielleicht spendet es uns Hoffnung.

Am Anfang war es nur ein Gedanke.

Danach war es nur ein Wunsch.

Dann wurde es eine Sehnsucht.

Bis hin zum Verlangen.

Heute kann ich nicht mehr anders, als immer bei Dir sein zu wollen.

Menschen wie dich bewundere ich immer am meisten, von außen total unscheinbar und doch steckt unglaublich viel dahinter! — Gefragt von melanch0lie

Danke! Dabei bleibt dann jedoch die Frage was unscheinbar für dich bedeutet, denn würde ich mich selbst sehen, würde ich mich nicht als unscheinbar einstufen. Wobei ich dann wieder bedenke das die meisten Menschen die mich Real kennen meist nicht glauben können das diese ganzen Sachen in meinem Blog von mir kommen, da sie es nicht erwarten. Dabei ist diese Sache mit den Erwartungen auch ein Thema für sich, denn was kann man schon erwarten, von sich selbst, von anderen und was davon wird denn wirklich erfüllt, wie viel wird enttäuscht und wie wenig übertroffen.


Ich wünsche eine angenehme Nacht und die Gabe die richtigen Erwartungen zu setzten.

Ich habe meine Schuhe stehen gelassen.

Dann auf einmal doch nur wieder dieser stechende Schmerz in der Brust und dieses Gefühl, dass am Ende doch nichts gut wird.

Doch was soll man schon tun, wenn man vom Scheitern verfolgt wird und das ‘Glück’ nur aus Büchern kennt? 

Neue Wege beschreiten, auf das man neues sieht, um dann nur wieder über neue Steine stoplern zu können.

Dabei hatte ich mir doch vorgenommen es dieses Jahr anders zu machen, doch außer das 42 Tage vergangen sind, ist alles biem Alten geblieben. 

Dabei dachte ich immer 42 sei die Antwort.

Wobei dann noch zu klären bliebe, was die Frage eigentlich war.

So sitze ich wieder hier und mache mir viel zu viele Gedanken, die doch nur ins Leere führen. Ich werfe den Fernseher aus dem Fenster, keine Zeit mehr mich nur abzulenken. Dann ist sie auf einmal wieder da, diese Stille, unerträgliche Ruhe und der Raum scheint zu klein. Das Atmen fällt schwer, als läge die ganze Last dieser Welt auf meiner Brust, dabei ist es nur die Last meines Trübsinns. Ich reiße das Fenster auf und schreie dem Himmel meinen Kummer entgegen, dabei weiß ich doch, das er mir nicht antworten wird, außer mit Regen. Ich laufe barfuss hinaus, in der Hoffnung ‘mehr’ zu spühren, bis ich auf die ersten Scherben trete. Ich kenne den Schmerz. Ich trage ihn in mir, doch kann man ihn jetzt auch am Blut sehen. 

Ich fühle leben.

Ich schließe die Augen und lausche der Welt.

Die Antworten liegen irgendwo da draußen.

Ich laufe weiter, 

weiter barfuss.